Deutsche Nordseeinseln

Wunderschön sind sie: die deutschen Nordseeinseln. Einige davon stellen wir euch vor. Machen Sie Ihren nächsten Urlaub im Naturparadies, erleben Sie die raue Schönheit des Nordens. Man sagt: „Wer einmal hier war, kommt immer wieder und wer hier wohnt, kommt nie mehr weg“.

Sylt – die nördlichste Insel Deutschlands

Sylt hat 40 km Sandstrand und 5 Leuchttürme. Jedes Jahr kommen über eine Million Gäste auf die Insel. Ob zum Baden oder zum Krabben pulen. Nach Sylt – Königin der Nordsee- wollen alle.

Sylt gilt als die Insel der Schönen und Reichen. Der Strönwai in Kampen ist die nördlichste Shopping Luxusmeile Deutschlands. Auf der auch „Whiskymeile“ genannten Straße befinden sich die Luxusboutiquen von Louis Vuitton und Co. in traditionellen Reetdachhäusern – einzigartig auf der ganzen Welt.  Im Hooke – Weg, der teuersten Sackgasse Deutschlands- stehen die Traumvillen außerhalb der Urlaubszeit meistens leer.

Der wahre Luxus auf Sylt ist die umwerfende Natur

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Auf der Westseite des Kampens liegt das Naturschutzgebiet Roter Kliff. Hier befindet sich die höchste Erhebung der Insel, die Uwe-Düne. Genauer gesagt, hat die Düne eine Höhe von über 50 Metern und es sind 110 Stufen bis zur Aussichtsplattform. Wenn man erst einmal oben auf der Düne angekommen ist, dann kann man wirklich kilometerweit über die Sylt blicken.

Wussten Sie, dass die Insel Sylt der erste Ort in Deutschland ist, wo gesurft wurde? Um genau zu sein an der Strandbar Buhne 16. Hier wird seit den 1960er Jahren richtig gesurft. Das Windsurfing kam irgendwann später und daraufhin das Kitesurfing. Sylt war schon früher ein Anziehungsort für Wassersportbegeisterte und ist es bis heute geblieben.

Wer in seinem Urlaub Ruhe sucht wird auch fündig, zum Beispiel ganz im Osten der Insel am Morsum Kliff. Umgeben von der Sylt-typischen, farbprächtigen Heidelandschaft und dem Wattenmeer, ist das Morsum Kliff als ältestes Naturschutzgebiet Schlewsig-Holsteins besonders vielseitig.

Pellworm – die schönste deutsche Nordseeinsel

Roter Leuchtturm und grüne Wiese- einfach wunderschön! Aber ohne Sandstrand? Genau. Pellworm hat keinen Sandstrand, denn Pellworm ist eine Marschinsel. Sie ist die drittgrößte nordfriesische Insel, sehr landwirtschaftlich geprägt und überall gibt es hier Schafe. Die Nordseeinsel Pellworm hat sich die Ruhe und Beschaulichkeit bewahrt, nach der sich heute die gestressten Urlauber sehnen.

Fast alle Häuser auf der Insel stehen auf den Warften damit sie von Überfluten geschützt sind. Denn Pellworm liegt unter dem Meeresspiegel und wenn der Deich die Wassermassen doch nicht halten könne, dann ist man sehr froh darüber, wenn man etwas höher wohnt.

St. Salvator Kirche – Wahrzeichen der Pellworm

Das Wahrzeichen der Pellworm ist die die alte Kirche St. Salvator aus dem 11. Jahrhundert. Im Jahre 1611 stürzte der ursprünglich 52 Meter hohe Turm ein. Die noch 26 Meter hohe Ruine war über Jahrhunderte ein Seezeichen. Der Turm ist schon hier gewesen, als Pellworm noch ein Festland war. Zusammen mit der alten Kirche ist er das bedeutendste Bauwerk auf der Insel.

In der Kirche befindet sich die berühmte Arp-Schnitger-Orgel aus dem Jahr 1711, die die Herzen der Musikliebhabern höherschlagen lässt. Und noch ein nicht weniger bedeutendes Kunstwerk befindet sich in der Kirche: ein aus dem 15. Jahrhundert Klapp Flügelaltar. Hinter der Leidensgeschichte Jesu verbirgt sich im Innenflügel ein 2. Bilderaltar mit Szenen aus der Mariengeschichte. Nur der 1. geöffnete Aufsatz ist für die Besucher der Kirche immer zum Bestaunen. Der 2. Bilderaltar wird nur bei Kirchenführungen vorgeführt.

Der Leuchtturm von Pellworm

Ein besonderes Erlebnis für alle Leuchtturmbegeisterten, ist der Ausblick aus der 37m hohen Plattform des Pellwormer Leuchtturms. Der seine Dienste seit 1907 leistet. Nicht nur eine herrliche Aussicht, die über die ganze Insel bis zum Horizont reicht, kann man hier erleben, sondern auch das Ja-Wort fürs Leben können sich die Verlobten auf dem Leuchtturm geben.

Rund, flach und grün ist die Insel Föhr

Die runde Insel Föhr ist die größte und bevölkerungsreichste deutsche Nordseeinsel ohne Landverbindung. Auf der Insel erwarten Inselgäste Reetgedeckte Höfe, 5 schöne Windmühlen, ein 15 Kilometer langer Sandstrand an der südlichen Küste. Dieser bietet sich zum Badevergnügen oder für lange Spaziergänge an. Dank dem Golfstrom herrscht auf der Insel ein mildes Reizklima.

Für die Familien mit Kleinkindern ist die Insel Föhr ein ideales Örtchen. Es gibt auf dem schönen und sehr feinsandigen Strand zahlreiche Freizeitaktivitäten für die Kleinen und die Brandung bleibt meistens schwach.

Wyk: das Zentrum des Föhrs

Deutsche Insel Föhr

Die einzige Stadt und auch das Zentrum auf der Südostküste der Insel Föhr ist Wyk. Sie gehört zu den ältesten Seebädern Deutschlands. Bereits seit 1819 gibt es hier den Badebetrieb.

Die Hafenstadt bietet ein großes Badezentrum mit Wellness- Saunabereich und Wellenbad mit Meereswasser an. Auch zahlreiche Cafés, Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten bietet Ihnen Wyk.

„Redende Steine“

Der Walfang machte die Föhrer eins reich und riss viele von innen in den Tod. In Süderende auf dem Friedhof findet man die Gräber von Kapitänen und Walfänger Kommandeuren. Man kann hier von den Grabsteinen die Geschichten und Abenteuer aus der Vergangenheit ablesen, weshalb sie „redende Steine“ genannt werden.

In dem ältesten Haus der Insel kann man dem Familienleben von damals nahekommen. Das Haus steht auf dem Gelände des Museums Wyk auf Föhr und ist vollständig eingerichtet.

Perle der Nordsee – Amrum

10 Quadratkilometer ist der Sandstrand der Insel Amrum groß. Die Nordseeinsel hatte 4 Leuchttürme und einen sehr hohen, der bis heute noch auf dem Amrum steht. Mit seiner Höhe von knapp 42m ist der im Jahr 1874 gebaute Leuchtturm der größte an der Schleswig-Holzteiner Nordseeküste.

Auf der Insel sind es etwa 2300 Insulaner, die in den fünf Inseldörfern Wittdün, Süddorf, Steenodde, Nebel und Norddorf leben. Jede Menge wunderschöne Friesenhäuser laden die Inselgäste zum Ferienhausurlaub ein.

Hinter den Dünen: Wriakhörnsee

Bestens zum Entspannen geeignet ist der wunderschöne Wriakhörnsee! Er liegt am Kniepsand zwischen Wittdün und dem Leuchtturm. Vom Leuchtturm aus über den Dünenwanderweg zum Süßwassersee. Für die verschiedensten Vogelarten ist der See ein wahres Paradies. Viele Seevögel brüten auf der Nordseeinsel ihre Küken aus.

Baltrum: die kleinste ostfriesische Insel

Baltrum ist 1,5 km breit und 5 km lang, aber trotz seiner Größe ist die kleine Insel für viele Menschen ein Sehnsuchtsort geworden. Über 30 000 Inselbesucher kommen jährlich auf die Insel und die 500 Insulaner versuchen es ihren Gästen so schön wie möglich zu machen.

Das Großartige an der Insel ist, dass man alles hat, was die Nordsee ausmacht: den Strand, die Dünen, das Wasser und die Wäldchen, die man mit kurzen Wegen erreichen kann. Wer aber die Aussicht über die ganze Baltrum genießen möchte, geht am besten auf die Aussichtdüne. In knapp drei Stunden kann man die Insel umrunden.

Der Rosengarten hier auf der Insel ist ein Schmuckstück, der in einem kleinen Kieferwald versteckt ist.