Rügen

Rügen liegt im Nordosten Deutschlands an der pommerschen Ostsee. Die Hauptstadt dieser zerklüfteten Insel ist Bergen. Besonders beliebt bei den Urlaubsgästen sind die vielen Seebäder an der Ostküste.

Es gibt viele Arten Rügen zu entdecken

Wunderbar nostalgisch mit dem Dampfzug durch Wald und Flur von Seebad zu Seebad. Oder mit dem Trabi auf den Spuren der Vergangenheit.

Der fünf Kilometer lange Strand Prora ist ein Teil davon. Rügensstrände sind mal schön gesellig, mal fast so wie früher mit Drachen und Eiswagen. Und dann wieder so leer, dass man sogar in der Hochsaison ein stilles Ostsee Sommerglück finden kann, wie hier am Strand von Lobbe auf dem Mönchgut.

Mönchgut

Das Mönchgut liegt im Südosten der Insel Rügen. Bekannt sind hier die Badeorte. Gören, Baabe und Thiessow, schön auch der Haffen in Gager.

Das Mönchgut trägt seinen Namen, weil es über Jahrhunderte den Mönchen des Klosters Eldena gehörte. Wer ursprüngliche Natur sucht, kommt auf dem Mönchgut auf seine Kosten. Kleine beschauliche Dörfer wie Groß Zicker können idyllischer nicht sein.

Im Südosten Rügens: Gören

Gören schmückt sich mit schönen Holzfassaden aus der Zeit um Neunzehnhundert. Damals brachte die Bahn die ersten Gäste in die Orte am Meer.

Vorbei am Reetgedeckten Museum geht es Berg ab zu dem Nordstrand. Die Jugend begnügt sich mit Handtüchern, Strandkörbe gibt’s natürlich jede Menge, aber die kosten was und die gibt’s als Raucher- und als Nichtrauchersitz. Und wie es sich gehört, hat das Seebad Gören auch eine Seebrücke mit Logenplatz. Am südlichen Zipfel gibt’s dann noch einen kleinen Kurpark. Nur eine Landzunge dahinter liegt der Südstrand. Für viele offenbar zu weit weg, denn hier geht es viel ruhiger zu.

Sellin, mit der Seebrücke und Tauchglocke

Sellin Seebrücke auf Rügen

Selliner Wilchelmstraße, wo man Häuser im Stil so genannter Bäderarchitektur studieren kann. Typisches Merkmal – Weißgekalkte Fassaden und viele Schmuckelemente aus Holz und Metall. Jedes Haus hat hier einen Namen.

Prachtvoll steht hier die berühmte Seebrücke mit der Tauchglocke am Ende. Zum Strand geht es die Himmelstreppe runter und wieder rauf, zur Not mit dem Aufzug nebendran.

Abwechslung erhält das Strandleben durch die Restauration auf der Seebrücke – Latte Macchiato in der Morgensonne, Pastaimbiss nach der Strandwanderung oder den spritzigen Gin Tonic vor dem Abendessen. Kinder vergnügen sich auf den hölzernen Planken der Seebrücke, steigen mit der Tauchgondel bis zu vier Meter hinab in die Ostsee, holen sich ein Fischbrötchen – oder lieber doch ein Eis am Stiel? Wenn Sellin feiert, dann spielt der Strand an der Seebrücke fast immer eine Rolle, denn hier ist die Kulisse einfach einzigartig. Rund um die Seebrücke gibt es bei auflandigem Wind einen herrlichen Wellenschlag zum Baden.

Das Seebad Baabe

In Baabe sitzen die Gäste in Straßencafés oder radeln Richtung Strand oder genießen auf einem beschatteten Mittelstreifen das Treiben entlang der Hauptstraße. Baabes Ostseeseite schmückt sich natürlich auch ganz in Weiß und mit kleinen Geschäften, aber der Seebadtobel ist hier nie richtig angekommen. Dafür ist der Strandzugang liebevoll mit Blumen geschmückt.

Ein Steinerner Compass hilft Touristen bei ihrer Orientierung. Wer es sportlich mag, kann quer zum Meer Richtung Gören oder Sellin wandern, aber auch den Wind in das Segel holen und das Surfen erlernen.

Vom Ballermann ist hier keine Spur. Baabe ist eindeutig das ruhigste Fleckchen in der Seebadkette.

Binz, das größte Seebad auf der Insel Rügen

Binz

Ganz Binz ist eine Bühne, könnte man sagen. Am Platz neben der Seebrücke sieht man sich und wird gesehen. Die Promenade ist eine kleine Kunstmeile mit Auftrittchancen für jedermann.

Binz ist berühmt für seinen bis zu 50 Meter breiten Strand.  Der Strand ist feinsandig, breit, steinfrei und über 5 Kilometer lang. Mit seiner geschützten Lage in der Bucht „Prorer Wiek“ und der schwachen Brandung bietet er ideale Bedingungen für puren Badespaß, insbesondere für Familien mit Kindern. Alle Gäste können sich auf eine sehr gute Strand- und Wasserqualität freuen, für die das Ostseebad jedes Jahr mit dem internationalen Umweltsymbol „Blaue Flagge“ ausgezeichnet wird. Über zweimillionen Übernachtungen zählt die Tourismuszentralle hier jedes Jahr. Auch die Promenade ist legendär, viele Häuser sind hier in 19. Jahrhundert entstanden.

Von der Seebrücke aus geht’s direkt in die Einkaufsmeile, die füllt sich deutlich, wenn die Strandkörbe sich geleert haben. Eine sehr gute Möglichkeit ein Tag in Rügens Binz abzuschließen ist die Terrasse von Fischer Kuse.

Ganz Binz ist eine Bühne – kein Wunder bei der Lage. Den Aufstieg vom Fischerdorf zum größten Seebad Rügens verdankt es den Fürsten zu Putbus. Er lockte erste Kurgäste an, dann folgten die reichen Sommerfrischler. Für sie entstanden die weißen Villen mit den herrlich geschnitzten Logen. Jede Villa hat hier eigene Geschichte.

Das Binzer Kurhaus wurde erstmals im Jahr 1839 erbaut. Hier finden in der Saison fast täglich Veranstaltungen und Konzerte statt. Die Musik schallt oft bis zum Strand, wo alle Generationen ihren Spaß haben.

Die historische Gesellschaft des Ortes lebt die Erinnerungen. Am ersten Wochenende im Mai begeben sich die Mitglieder auf die Reise zurück, in die gute alte Zeit. Zum Beispiel mit einem musikalischen Picknick im Kurpark.

Rügens Baumwipfelpfad

Ganz in der Nähe von Binz gibt’s eine neue Attraktion auf Rügen – Baumwipfelpfad. So genannte Erlebnisstationen auf 1,2 km langem Weg durch den Buchenwald vermitteln Wissen über die Natur. Der Höhepunkt dieser Attraktion ist ein 82m hoher Turm mit einem Ausblick über Rügen, den Sie unvergesslich finden werden.

Bernsteine sammeln auf Rügen

Bernsteine sammeln in Binz – Das größte und bekannteste Seebad des Rügens. Am südlichen Ende von Binz gibt es einen Naturstrand, wo man die Bernsteine im Seetang finden kann. Findet man Holz und Muscheln im Seetang, dann sind auch die Chancen für einen Bernsteinfund größer.

Putbus

Jährlich ist Putbus Anziehungspunkt für viele Besucher. Die Stadt Putbus hat sich über die Jahre zum geistig – kulturellen Mittelpunkt Rügens entwickelt. Ihnen als Besucher soll es hier ermöglicht werden, einen kleinen Überblick über Putbus zu erhalten.

Der Circus Putbus

Was für eine Anlage ist der Putbuser Zirkus – Herz einer Stadt, die ganz in klassizistischen Stil Anfang des 19. Jahrhunderts entstand. Ihr Gründer Fürst Wilhelm Malte der 1. zu Putbus wünschte sich einen weißen Traum mit Rosenstöcken vor den Häusern. Bis Heute hält man sich in vielen Straßen daran.

Der Schlosspark von Putbus auf Rügen

Eine besondere Attraktion ist der um 1725 angelegte, ca. 75ha große Putbusser Park. In diesem Landschaftspark befindet sich ein 8 Hektar großes Wildgehege mit Dam- und Rotwild.

Um 1820 wurde der Schlossgarten zum Schlosspark umgestaltet. Man errichtete Sichtschneiden zum Greifswalder Bodden, erweiterte den Schwanenteich und schuf eine künstliche Insel, die mit einer ca. 60 Fuß langen Brücke versehen wurde. Der Fürst zu Putbus pflanzte hier eine Ansammlung fremdländischer Gehölze (mehr als 60 verschiedene Baumarten) an. Der Schlosspark Putbus birgt auch eine dendrologische Seltenheit, einen Baum mit 2 unterschiedlichen Blattarten.

Sassnitz

Sassnitz war früher ein Fischerdorf auf der Insel und hier wurde viel Kreide abgebaut. Heute ist es ein Ausgangspunkt für Schifffahrten aller Art. Die großen Fähren starten hier nach Dänemark, nach Trelleborg in Schweden und sogar nach Russland.

Rügens Kreidefelsen

Die Kreidefelsen, die 2011 zu UNESCO Weltnaturerbe erklärt worden und sie sind ein Wahrzeichen Rügens. Seit vielen Jahren ziehen die imposanten Kreidefelsen die Urlauber an. Die Farben der Rügener Kreideküste sind sehr beeindruckend! Das Weiß der Kreide, das sich im Wasser widerspiegelt verwandelt das Meer in ein sehr schönes Türkisblau.

Die Viktoria-Sicht, die sich auf der Kreideküste befindet, bestaunt man am besten vom Wasser aus. Benannt wurde der kleinere Felsen neben dem Königsstuhl anlässlich eines Besuchs des ehemaligen Preußen-Königs Wilhelm I. im Jahr 1865 mit seiner Schwiegertochter – der Kronprinzessin Viktoria.

Es gibt noch vieles mehr auf der Insel Rügen zu entdecken, aber wie man so schön sagt: “Es ist besser, etwas einmal selbst zu sehen, als tausendmal davon zu hören.”

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